Reisebericht vom Einladungsrennen in Kamtschatka

Eine Halbinsel voller schöner Eindrücke.

Die toll organisierte Reise von Maria Adolf von München über Moskau nach Petropavlovsk (Kamtschatka). Freitag und Samstag die Wettkämpfe in einem tollen Stadion welches innerhalb von einem Monat erstellt wurde. Und ein phantastisches Freizeitprogramm.


Die Wettkämpfe

Die Rennstrecke war nach Aussagen der Athleten sehr anspruchsvoll und landschaftlich einfach herrlich angelegt. Es ging durch offene Birkenwälder, im Hintergrund sah man die Vulkane, manche rauchten, einfach Super. Zwar machte uns im Sprint das Wetter mit 20 cm Neuschnee zu schaffen, der sich mit dem alten Nassschnee verband, die Laufstrecke war während des Wettkampf langsam und sehr tief. Die Franzosen und die Österreicher waren noch in einer Super Verfassung. Man merkte, dass die internen Meisterschaften noch nicht lange zurück lagen. Andi fing sich beim Sprint gleich beim liegenden Anschlag 3 Fehler ein und kam nicht mehr richtig in den Wettkampf. Am Ende war es der 21. Platz. Michi machte es etwas besser und kam mit 1 Fehler auf Platz 4. Am Samstag beim Verfolger konnte Michi wegen Darmproblemen nicht starten (zu viel Kaviar am Vorabend). Andi legte dann ein recht guten Wettkampf, bei ähnlichen Bedingungen wie am Vortag, hin und verbesserte sich um 9 Plätze auf den 12. Rang. Nach Aussage der Athleten waren sie mit den Wachsern zufrieden.


Das weitere Programm

Am Abend waren wir zu einem Konzert geladen wo Künstler wie Ricchi e Poveri und der Eurovisionssieger Dima Bilan auftraten. Es gab dann auch noch eine Ehrung einiger Altstars aus Russland um Alexander Tichonov, Viktor Mamatov, Vladimir Dratchev, Sergei Tarassov und v.a. Nach dem Konzert waren wir zu einem Gala Dinner geladen......vom feinsten!!!! Der Abend endete erst am frühen morgen.

Am Sonntag reisten die gesamten Mannschaften ab. Nur Team Germany verlängerte noch drei Tage um die Schönheit und Wildheit der Landschaft noch etwas kennenzulernen. Wie versprochen tauchte 2 Stunden nach Abreise der Mannschaften bei uns im Hotel eine Dolmetscherin (englisch) auf, welche die Organisation unserer weiteren Aktivitäten übernahm. Zuerst wurden wir von unserem Chaffeur, welcher uns 24 Stunden rund um die Uhr zur Verfügung stand, in ein Hotel gebracht wo jeder ein Zimmer mit ca. 70 qm Wohnfläche beziehen konnte. Vor dem Hotel waren 2 Thermalpools, einer mit 38 Grad und einer mit 42 Grad Wassertemperatur. Ein Traum zum erholen. Außerdem standen uns zwei Skidos zur Verfügung. Bei einem Ausritt verletzte sich Andi „der Unglückrabe der Saison 2008/09“ etwas am Fuß. Gott sei Dank ging alles relativ glimpflich aus.


Schlittenhundefahrt

Am nächsten Tag ging es zum Schlittenhundefahren. Jeder durfte eine 2 km lange Runde mit den Hunden drehen. Es war gar nicht so leicht auf dem Schlitten zu bleiben und so machte jeder mal einen Abgang in den Schnee.


Alpin Skifahren

Am Dienstag ging es dann zum Heliskiing in die Berge der Kamtschatka. Ein Highlight höchster Güte!!! Pulverschnee und Abfahrten durch steilste Felsrinnen. Der hellste Wahnsinn. Ingesamt 6 mal wurden wir mit unserem Guide Roland aus der Schweiz auf einen Gipfel geflogen, wo wir uns dann über 1500 Höhenmeter in die Tiefe stürzten. Zum Abschluss wurden wir dann von unserem Guide und einer Skifahrertruppe aus Österreich von Ernst Hinterseher Ex Weltcupfahrer, Leiter der Kitzbühler Skischule und Bruder vom Volksmusiksänger Hansi Hinterseher eingeladen. Es wurde wieder ein lustiger Abend mit viel Witzen... und Bier.


Hochseefischen

Am Schlusstag vor dem Abflug, ging es noch zum Hochseefischen. Leider war die Zeit zu kurz um weiter auf die See hinauszufahren und so hingen wir die Angel für eine Stunde ins Wasser, sahen den Robben und Seelöwen zu welche in der Nähe des Bootes schwammen und erwischten keinen Fisch.


Rückreise

Nachmittags ging es zum Flughafen wo wir in letzter Minute die Waffen bekamen. Wir saßen schon im Flieger. Dann 10 Stunden Flug nach Moskau. Zum Glück wurde für uns Business Class gebucht und so konnten wir unsere Beine strecken und auch etwas Schlafen. In Moskau angekommen wurden wir von Maria empfangen und wegen des 12 stündigen Aufenthalts zu einer ausgedehnten Stadtrundfahrt eingeladen. Dann ging es nach ein paar Stunden Schlaf im Flughafenhotel direkt nach Hause.

Ein unvergessliches Erlebnis und Abenteuer in einer tollen Landschaft und mit netten freundlichen Leuten ging zu Ende.

Hans-Peter


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